Wer m%26ouml;chte sie schon missen, die fabelhaft eing%26auml;ngig geschriebenen B%26uuml;cher %26uuml;ber Schopenhauer, Heidegger, Nietzsche oder Schiller, die R%26uuml;diger Safranski in den beiden vergangenen Jahrzehnten vorgelegt hat? Er ist einer der kompetentesten und bekanntesten Historiker deutscher Ideen- und Kulturgeschichte, und es ist abzusehen, dass auch seine neue Studie zur Romantik ein Bestseller werden wird. Kluge und klar formulierte Analysen, informative politik- und sozialgeschichtliche Erl%26auml;uterungen und erhellende Anekdoten wechseln einander ab. Diese Mischung erleichtert dem Leser den Zugang zu einer Materie, die gew%26ouml;hnlich im akademischen Sperrbezirk der Hochschulen fachsprachlich eingez%26auml;unt wird.Wer die romantische Generation verstehen will, muss ihre V%26auml;ter kennen, und so beginnt das Buch sinnvollerweise mit Kapiteln %26uuml;ber Herder, Goethe und Schiller. Herder wertet im Gegenzug zu Rousseau die Kultur gegen%26uuml;ber der Natur wieder auf, eine Botschaft, die gut ankommt, wenn Rousseaus Einfluss auch nach wie vor anh%26auml;lt. Und es ist Herder, der dichterische Dokumente der V%26ouml;lker sammelt, womit er die Heidelberger Romantiker Arnim und Brentano dazu anregt, ihre Liederanthologie “Des Knaben Wunderhorn” (1806-1808) zusammenzustellen. Auch die M%26auml;rchenedition der Br%26uuml;der Grimm, die wenige Jahre sp%26auml;ter erscheint, verdankt sich den Anst%26ouml;%26szlig;en Herders.Die Auseinandersetzung mit Goethe und Schiller wiederum beginnt schon w%26auml;hrend der Franz%26ouml;sischen Revolution. Die Fr%26uuml;hromantiker in Jena erwarten w%26auml;hrend der sp%26auml;ten 1790er Jahren von den etablierten Autoren %26auml;sthetisch Revolution%26auml;res, literarisch Neues. Goethe kommt da zun%26auml;chst gut weg, denn der junge Friedrich Schlegel z%26auml;hlt “Wilhelm Meister” zu den “gro%26szlig;en Tendenzen” des Zeitalters, nennt diesen Roman in einem Atemzug mit der Franz%26ouml;sischen Revolution und mit Fichtes Wissenschaftslehre. Fichte macht als Hochschullehrer in Jena gro%26szlig;en Eindruck mit seiner Ich-Philosophie, in der es um individuelle Freiheitsverwirklichung, um die Realisierung imaginierter M%26ouml;glichkeiten geht. Sowohl bei Goethe wie bei den Fr%26uuml;hromantikern - und bei seinen Studenten ohnehin - findet er Beifall. Im Kapitel %26uuml;ber Fichte ist Safranski in seinem Element. Hier zeigen sich seine philosophische Schulung und seine Gabe, schwierige Theorien zu erkl%26auml;ren.Im Jenaer Salon der Caroline Schlegel, der Gattin August Wilhelm Schlegels, will man dem Prozess der Entzauberung der Welt mittels neuer Verzauberung, sprich Romantisierung, beikommen. Zum Freundeskreis in Jena geh%26ouml;rt Novalis, der “Romantisieren” als geistige T%26auml;tigkeit definiert, die “dem Gemeinen einen hohen Sinn, dem Gew%26ouml;hnlichen ein geheimnisvolles Ansehen, dem Bekannten die W%26uuml;rde des Unbekannten, dem Endlichen einen unendlichen Schein” verleiht.Diese Formulierung zielt abgrenzend auf Johann Wolfgang von Goethe, an dessen “Wilhelm Meister” jetzt ein poetisches Defizit beanstandet wird. Friedrich Schlegel ist von einem %26auml;hnlichen Ehrgeiz getrieben wie Novalis, wenn er “das Leben und die Gesellschaft poetisch machen” m%26ouml;chte. Er wartet mit einer “Universalpoesie” genannten neuen Roman%26auml;sthetik auf, nach der im romantischen Buch nicht nur alle Literaturgattungen, sondern auch alle Wissenschaften zusammengef%26uuml;hrt werden sollen. Zudem will er im romantischen Roman, der eben kein Roman im herk%26ouml;mmlichen Sinne mehr ist, durch Ironie alle Begriffe “ins Schweben” bringen und nichts in irgendeinem intellektuellen Bereich als fest bestehende Wahrheit gelten lassen.Das sind schwer zu erf%26uuml;llende Postulate. Safranski meint, dass Ludwig Tieck in seinen fr%26uuml;hen Arbeiten, etwa im “Gestiefelten Kater”, Schlegels Forderungen entsprochen habe. Was die Gattungsmischung und das ironische Spiel im Spiel anbelangt, trifft das zu, aber Schlegels Erwartungen zielen auch auf die Einbringung aller Wissenschaften in den Roman ab. Das waren Vorstellungen, die weder von Schlegel und seinen Freunden selbst, noch sp%26auml;ter von den experimentierfreudigen Verfassern moderner Romane im 20. Jahrhundert realisiert werden konnten. Jedenfalls wirbeln die %26auml;sthetischen Postulate, Theorien, Thesen und Visionen in Friedrich Schlegels Zeitschrift “Athen%26auml;um” so viel Staub auf, dass Goethe und Schiller ins Husten geraten. Schiller ist in den Augen der aufm%26uuml;pfigen jungen Leute zu stark der b%26uuml;rgerlichen Prosa der Verh%26auml;ltnisse verhaftet, und eine Rezitation seines “Liedes von der Glocke” gestaltet sich in ihrem Kreis zur Lachnummer.Der Theologe Schleiermacher hingegen h%26auml;lt sich schon von Berufs wegen ans Unendliche. Inspiriert durch die Jenaer Freunde definiert er Religion als “Sinn und Geschmack f%26uuml;rs Unendliche” und r%26uuml;ckt von christlicher Dogmatik, ja vom Offenbarungsglauben %26uuml;berhaupt ab. Damit befindet er sich in einer Positionsn%26auml;he zu Fichte, dem seine Offenbarungsskepsis im so genannten Atheismusstreit die Jenaer Professur kostet. Schleiermacher schafft es, sich trotz seiner Abgrenzungen von lutherischer Orthodoxie im Netzwerk der preu%26szlig;isch-protestantischen Elite zu behaupten. Friedrich Schlegel und sein Jenaer Kreis sind besessen von der Idee, einen neuen Mythos zu kreieren, eine neue Religion zu stiften. Da fehlt dann aber doch beides: sowohl die Prophetengabe wie der Kreis der Gl%26auml;ubigen.Die politischen Ereignisse fordern die Romantiker mehrfach heraus. Nach der Franz%26ouml;sischen Revolution ist es das Ph%26auml;nomen Napoleon, von dem man zuerst fasziniert, dann angeekelt ist. Als Frankreich 1806 Preu%26szlig;en besiegt, schie%26szlig;en die literarisch-politischen Hassbl%26uuml;ten nur so ins Kraut, vor allem in den poetischen G%26auml;rten Ernst Moritz Arndts und Heinrich von Kleists. Kleists Propagandaschriften werden bei Safranski ohne Besch%26ouml;nigungen als das bezeichnet, was sie sind: Hasstiraden und literarisierte T%26ouml;tungsphantasien. Bei Ernst Moritz Arndt mutieren die franzosenfeindlichen Wutexplosionen bald zu antij%26uuml;dischen Schm%26auml;hreden, die w%26auml;hrend der Zeit des Nationalsozialismus propagandistisch genutzt werden. Die Berliner Romantik steht zwischen 1806 und 1814 im Zeichen des antinapoleonischen Engagements, wobei Fichte mit seinen Reden an die Deutsche Nation erneut hervortritt.Zu den herausragenden Autoren der Restaurationsepoche nach 1815 geh%26ouml;ren E.T.A. Hoffmann und Joseph von Eichendorff. Auch Hoffmann verweigert sich in seinen Dichtungen dem b%26uuml;rgerlichen Zwang zur traumvergessenen N%26uuml;tzlichkeit und widmet sich dem Ungew%26ouml;hnlichen, Zauber- und M%26auml;rchenhaften. Safranski, der sein erstes Buch %26uuml;ber diesen Autor geschrieben hat, nennt den “Gespenster-Hoffmann” einen “Romantiker des ,Als ob’”: als ob, weil ihm, im Gegensatz zu vielen seiner Zeitgenossen, Verankerungen in einem philosophischen System oder einer religi%26ouml;sen %26Uuml;berzeugung fehlen. Der Lebensimpuls des Spielers Hoffmann ist die unersch%26ouml;pfliche literarisch-musikalische Fantasie, und deren Produkte werden von Safranski mit Sympathie und Empathie analysiert.Eichendorff scheint mit seinem poetischen Christentum in die politische Landschaft der Heiligen Allianz zu passen, doch unterl%26auml;uft er deren Erwartungen durch seine Aufbruchsmotive in der ber%26uuml;hmten Erz%26auml;hlung “Aus dem Leben eines Taugenichts”. Dieser Tagtr%26auml;umer, Arbeitsverweigerer und Landstreicher ist nicht gerade die Personifikation b%26uuml;rgerlicher Leitkultur nach dem Geschmack Metternichs.Im zweiten Teil seiner Studie diskutiert Safranski “das Romantische”, das im Gegensatz zum Epochenbegriff “Romantik” eine allgemeine Einstellung, einen Lebensstil, eine Ideologie bezeichnet. Das Romantische als Weltanschauung sei in der %26Auml;ra der Romantik ausgebildet worden. Der Autor will zeigen, wie “das Romantische” sich in den Phasen deutscher Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts ausgewirkt hat. Ob bei den Jungdeutschen wie Heinrich Heine, ob bei Karl Marx oder Richard Wagner, bei Friedrich Nietzsche und der Jugendbewegung um 1900, ob beim Wilhelminismus mit dem Flottenbau-Ehrgeiz und den “Ideen von 1914″, ob in der Wiener Moderne oder bei Stefan George, ob bei Ernst J%26uuml;nger, Franz Jung und den Inflationsheiligen in den 1920er Jahren, ob bei Martin Heidegger oder Adolf Hitler, bei Thomas Mann im Exil oder bei Herbert Marcuse w%26auml;hrend der 68er Revolte: %26uuml;berall versucht Safranski, den Anteil “des Romantischen” bzw. des “Romantizismus” an den Weltanschauungen der Vor- und Meisterdenker, der Schriftsteller und Demagogen herauszustellen. Dabei wird “das Romantische” widerspr%26uuml;chlich gleichgesetzt mit unpolitischer Weltfremdheit (das vor allem), mit Irrationalismus, Mystik und Mythos, der Kombination von Liebe und Tod, der Wendung nach innen, dann aber auch mit der Tendenz zum Abenteuer in der gro%26szlig;en Welt, mit Quietismus und Massenwahn, mit Sehnsucht nach dem einfachen Leben und nach der Bew%26auml;hrung im Krieg. So f%26auml;llt es schwer, die Beziehung des transhistorischen Begriffs “das Romantische” zur Romantik als Epoche zu erkennen.Perioden der Weltflucht, Zeiten des Mystischen, religi%26ouml;ser Orientierung und des Hungers nach dem Mythos, Phasen einer Begeisterung f%26uuml;r kl%26ouml;sterlich-eremitenhaftes Leben oder aber f%26uuml;r eine heroisch-kriegerische Existenz hat es in der Geschichte Europas und der Welt oft gegeben, und das Thema vom Liebestod ist so alt wie die Literatur selbst. Wichtig ist Safranski auch, sich auf die Verbindung zwischen “dem Romantischen” und der Ideologie und Praxis im so genannten Gro%26szlig;deutschen Reich einzulassen. Er behauptet nicht, dass Hitlers Weltanschauung auf “Romantizismus” reduziert werden k%26ouml;nne, doch habe die “romantische Geisteshaltung” zur “Vorgeschichte” des Nationalsozialismus geh%26ouml;rt und einen entscheidenden Anteil an dessen Erfolg gehabt. Zur Vorgeschichte der Hitler-Bewegung, so l%26auml;sst sich einwenden, ist aber auch die Aufkl%26auml;rung zu rechnen, gegen deren technische Rationalit%26auml;t und Disziplinierung sich die Romantiker wandten. Seit Adorno/Horkheimer und Michel Foucault ist man sich der Dialektik dieser Epoche wohl bewusst.Fragen stellen sich auch bei der Lekt%26uuml;re der Epochenanalyse. Waren die Romantiker politisch weltfremd? Immerhin hat ihre Generation in Preu%26szlig;en die nachhaltigsten sozialen Reformen in der Geschichte des Landes durchgesetzt. Romantische Malerei und Musik kommen in Safranskis Studie kaum vor, und ganz selten werden Verbindungslinien zu den Werken von Philipp Otto Runge, Caspar David Friedrich und den Nazarenern angedeutet. Die kunstmetaphysisch gestimmten Romantiker pilgerten begeistert zu Gem%26auml;ldegalerien, frequentierten Konzerts%26auml;le, und K%26uuml;nstlerfiguren bev%26ouml;lkern ihr Erz%26auml;hlwerk. Auch Beethoven und Carl Maria von Weber werden nur fl%26uuml;chtig erw%26auml;hnt, erzromantische Komponisten wie Schubert, Schumann, Mendelssohn %26uuml;berhaupt nicht. Die Werke der Frauen der Romantik, also die B%26uuml;cher von Dorothea Schlegel, Karoline von G%26uuml;nderode, Bettina von Arnim, Karoline Fouqu%26eacute; wurden in den 1970er und 1980er Jahren neu entdeckt, sind aber hier schon wieder vergessen. Auch den K%26ouml;niginnen der romantischen Salons wird zu wenig Reverenz erwiesen. Der Name der Rahel Levin taucht nirgendwo auf, und Caroline Schlegel und Henriette Herz werden nur en passent als Statistinnen erw%26auml;hnt. %26Uuml;ber die Romane ihrer aus Paris verbannten Kollegin, der Madame de Sta%26euml;l, Mittlerin zwischen deutscher und franz%26ouml;sischer Kultur und Freundin August Wilhelm Schlegels, sagt der Autor nichts. Und der Salon, den sie in ihrem Haus im schweizerischen Coppet f%26uuml;hrte, ein geistiger Treffpunkt Europas, ein intellektuell vibrierender Ort romantischer Konversation, wird mit Schweigen %26uuml;bergangen.Auch die Grundthese, dass die Romantik “eine deutsche Aff%26auml;re” sei, %26uuml;berzeugt nicht. Safranski schreibt abschlie%26szlig;end: “Die Romantik ist eine gl%26auml;nzende Epoche des deutschen Geistes, mit gro%26szlig;er Ausstrahlung auf andere Nationalkulturen.” Richtiger m%26uuml;sste es hei%26szlig;en: “Die Romantik ist eine gl%26auml;nzende Epoche des europ%26auml;ischen Geistes mit gro%26szlig;er Ausstrahlung auf die Kulturen anderer Kontinente.” Chateaubriand, der Vater der franz%26ouml;sischen Romantik, schrieb den “Geist des Christentums” etwa zur gleichen Zeit wie Novalis “Die Christenheit oder Europa”, nur mit dem Unterschied, dass der Franzose sein Buch publizierte - es wurde ein Bestseller -, w%26auml;hrend der Essay von Novalis erst mit einem Vierteljahrhundert Versp%26auml;tung erschien. Sicher war das Christentum, das Novalis meinte, nicht identisch mit dem p%26auml;pstlichen, das Chateaubriand glorifizierte, aber auf seine Zeitgenossen, auch auf Friedrich Schlegel und andere Konvertiten, hatte Chateaubriand einen st%26auml;rkeren Einfluss als Novalis.Die englischen Romantiker waren - man denke an Coleridge und Wordsworth - am literarischen Kampf gegen Napoleon fr%26uuml;her und effektiver beteiligt als Kleist, der nichts von seinen politischen Gedichten, Streitschriften und Dramen gedruckt bzw. aufgef%26uuml;hrt bekam. Byron war nicht minder “griechisch” gestimmt als H%26ouml;lderlin. Nach einer neuen Mythologie fahndete auch der Dichter-Maler William Blake. Die Volksliedbegeisterung, die Entdeckung des nationalen Erbes, poetologische Neuorientierungen, die Vorliebe f%26uuml;rs Geheimnisvolle und Unheimliche: Das alles ist auch in den Schriften von Keats und Shelley gegenw%26auml;rtig. Mary Shelley hat mit ihrem Frankenstein-Roman europaweit, ja weltweit, mehr Aufmerksamkeit auf sich gezogen als E.T.A. Hoffmann mit den “Elixieren des Teufels”, wie ja die deutschen Schauerromane im Schatten der englischen Gothic Novel verblieben. Walter Scott war als Autor historischer Romane international viel pr%26auml;gender als Arnim, Fouqu%26eacute; oder Tieck.In Italien schrieb Ugo Foscolo %26uuml;berzeugender gegen Napoleon als Ernst Moritz Arndt in Deutschland. Alessandro Manzoni hat mit den “Verlobten” einen Liebesroman geschrieben, dem man auf deutsch-romantischer Seite nichts an die Seite stellen konnte. Puschkin war in Russland der gr%26ouml;%26szlig;te romantische Lyriker. Sieht man von den Gedichten des Au%26szlig;enseiters H%26ouml;lderlin ab, wird man wiederum in Deutschland nur schwer etwas so Komplexes und Tiefsinniges finden wie die Gedichte des russischen Poeten.Von all dem erf%26auml;hrt man bei Safranski nichts. Sicher l%26auml;sst sich ein Buch %26uuml;ber deutsche Romantiker schreiben, das nicht gleichzeitig eines %26uuml;ber die europ%26auml;ische Romantik insgesamt ist. Man sollte aber nicht den Eindruck erwecken, als sei Romantik an sich etwas spezifisch und einmalig Deutsches, als h%26auml;tte sich da etwas in Deutschland getan, was es vergleichbar bei anderen Nationen nicht gab. Was hier fehlt, ist die europ%26auml;ische Kontextualisierung der deutschen Autoren in ihrer Epoche. Die Romantiker, auch die deutschen, hatten zwar ein spezielles Interesse an nationalen Belangen, aber ihr kultureller Horizont war europ%26auml;isch.Sie nahmen Teil an einem Dialog %26uuml;ber politische Grenzen hinweg. Nicht nur, dass deutsche Romantiker Shakespeare, Cervantes und Dante neu entdeckten bzw. %26uuml;bersetzten, sie waren auch bekannt mit Werken und Tendenzen der zeitgen%26ouml;ssischen Literaturen anderer L%26auml;nder in Europa. Zuweilen machten sie sogar weltliterarische Ausfl%26uuml;ge in die Dichtung Asiens, etwa wenn der junge Friedrich Schlegel - wie auch sein Bruder August Wilhelm - begann, sich f%26uuml;r die “Sprache und Weisheit der Indier” zu interessieren.R%26uuml;diger Safranski:
Romantik.
Eine deutsche Aff%26auml;re. Hanser, M%26uuml;nchen. 394 S., 24,90 Euro.
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